Coffein
Der Gewöhnungseffekt: Die "Kaffeesucht" und
ihre Folgen
Wenn ein Mensch über längere Zeit hohe Dosen von Coffein
zu sich nimmt, verändern sich die Nervenzellen. Sie reagieren
auf das fehlende Adenosin-Signal. Die Nervenzellen bilden mehr Rezeptoren
aus.
Jetzt haben die Adenosin Moleküle wieder „Platz“.
Die Nervenzellen bekommen ihr Signal und arbeiten langsamer. Die anregende
Wirkung des Coffeins ist also stark eingeschränkt. Man nennt dieses
Phänomen „Toleranz“. Bereits nach 6-15 Tagen starken
Coffein-Konsums entwickelt sich eine derartige Toleranz. Lässt
man das Coffein dann ganz weg, können Entzugserscheinungn wie
Kopfschmerzen, Übelkeit
usw. auftreten. Meistens sind diese Symptome aber nur von kurzer Dauer.
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